Welch ein interessanter Gedanke: Swedru!!!

 

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Wie die Zeit vergeht....

Hey Leute, wieder sind es 2 Wochen her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe, es liegt daran, dass ich die Zeit einfach vergessen und sobald eine Woche um ist, fängt die andere sehr wieder an und sage mir selber, dass ich erst am Ende der Woche mache und schon ist Dienstag.

Es ist allgemein nicht viel passiert, aber wenn es 2 Wochen waren, glaube ich, dass es ziemlich viel wird. So, fangen wir mal an.

Dienstag und Mittwoch waren wie immer ganz normale Schultage und nachmittags trainieren für Donnerstag und Freitag.

 

Donnerstag und Freitag war Sportfest und zwar Laufen, Sprint und Springen. Wie man das auch in Deutschland kennt. Der einzige Unterschied ist, dass die es heiß ist und die mehrere Runden laufen müssen. Gegen Mittag um 12, steht die Sonne ziemlich gerade aufs Land und es wird richtig heiß, man findet nicht wirklich einen Fleck Schatten. Die Schüler waren am Rennen und nach einigen Runden Barfuss auf einem Steinboden, müsst euch das mal vorstellen, kippen die einfach um. Das ist doch nicht normal, dass können doch die Lehrer denen nicht antun. Entweder morgens früher oder erst gegen Nachmittag. Also ich war geschockt. Einmal hast auch stark geregnet für 10 min und die Lehrer lassen die Schüler laufen, dass ist doch auch nicht in Ordnung, die werden doch krank. Kann man nicht ändern, das ist ihre Lebensart und weise. Nach dem Sportfest am Freitag bin ich mit einem Schüler nach Hause gegangen, der wohnt in der Nähe. Er sagte mir, dass er mir am nächsten Tag die Gehörlose Kirche zeigen möchte.

 

Samstagmorgen nach dem Frühstück, habe ich Marie geholfen, den ganzen Teppich aus ihrem Zimmer rauszunehmen, weil es schlecht zu putzen ist. Hier in Ghana habe ich noch nie einen Staubsauger gesehen. Ratet mal was unter dem Teppich befand. Eine dicke fette Schicht Staub. Zum Glück hat sie es nicht viel später gemacht, das war wirklich nicht schön. Dann war Marie unterwegs und ich hab am PC einige Mails gecheckt und mit meiner besten Freundin Conny geskypt. Das war echt was neues, mir fällt es voll schwer, wieder auf Deutsch zu gebärden, weil ich mich in der Schule in Ghana Sign Language daran gewöhnt habe. Gegen 12 bin ich zu einem Drogerieladen gegangen, wo der Schüler Emmanuel aus der JSH-2 also in Deutsch gesagt 9. Klasse, am Wochenende immer arbeitet. Dann hat er mir die Gehörlosenkirche gezeigt, die ich mir dann nächste Woche Sonntag angucken werde.

Später hat er mich seiner Familie vorgestellt und um bei seinen Hausaufgaben zu helfen, ist ihm eingefallen, dass er das Buch in der Schule vergessen hat. Dumm gelaufen, nicht anders als in Deutschland, hihi.

 

Sonntagmorgen haben Marie und ich, 7 andere Freiwillige getroffen und sind mit dem Trotro nach Akim Oda gefahren, zum größten Baum Afrikas. Als wir den Pfad zum Baum gelaufen sind, sahen wir denn Baum und sagten, oh dick und lang und jetzt, dass war wirklich nicht so groß wie wir uns vorgestellt haben. Das einzige was wir machen konnten, ist uns alle um den Baum herum zu stellen und unsere Hände zugeben bis zu 8 Personen, bedeutet der Baum hat einen Umfang von mehr als 9 Meter. Eigentlich kann man es dem nicht mit ansehen, aber wenn man die Zahl sieht, schon ziemlich unglaubwürdig. Die Höhe ist ca. über 20 Meter groß. Nach dem Betrachten des Baums sind wir mit dem Trotro in die Stadt von Akim Oda gefahren und haben uns ein wenig umgeschaut und haben uns hingesetzt, was getrunken und gequatscht. Später auch wieder nach Hause gefahren.

 

Montag und Dienstag wieder normal Schule und nachmittags wieder trainiert für Mittwoch bis Freitag, wo Basketball, Fußball und Volleyballturniere stattfinden.

Mittwoch waren Basketball und Volleyball, Frauen und Männer, dran.

 

Donnerstag war Fußball dran und nach dem Turnier habe ich dringend meine Wäsche gewaschen und dann hat es gleich danach geregnet und musste sie natürlich wieder abhängen. Gegen spät am Abend wieder aufgehängt.

 

Freitag waren Fußball und noch mal Volleyball dran, aber diesmal bis 17:30. Zwischendurch hat es mehr als eine Stunde geschüttet und da dachte ich: Oh nein meine Wäsche hängt, hoffentlich ist jemand zu Hause und macht sie ab. Später hab ich mir ein Springseil gekauft. Als ich Zuhause war, war meine Wäsche klatschnass. Marie war auf dem Weg nach Accra zu ihrem Seminar.

 

Samstagmorgen um 5:15 bin ich aufgestanden und einfach mal eine halbe Stunde Sport gemacht, hihi. Seilspringen war gar nicht so einfach, wegen der Hitze noch zugleich. Nach dem Frühstück saß ich dann vor dem Fernseher mit Korbi. Abends hab ich beim Kochen geholfen, dann ging es auch zu Bett.

 

Sonntagmorgen wieder Sport und nach dem Frühstück bisschen organisatorisches erledigt. Mittagsessen, dann 2 Stunden schon wieder Essen, war gar nicht so gut. Danach ging es mir nicht so gut, hab mich dann gleich schlafen gelegt.

 

Montagmorgen nach dem Frühstück ging es mir schon ein wenig besser und war das erste Mal alleine am Unterrichten. War eigentlich auch sehr angenehm. Hab den Kindern Mathewiederholungsaufgaben gegeben und später hab ich mit ihnen einige Wörter buchstabieren lassen, zu den einzelnen Gebärden. Das überraschende daran war, dass viele Schüler die Gebärde dazu wissen, aber nicht wissen, wie man das schreibt, ist eigentlich ganz wichtig, sonst können die gar nicht lesen.

 

Heute nach der Schule hab ich in meinem Zimmer einige verschimmelte Dinge gesehen und sofort gewaschen, gleich noch die Kissen und Bettlaken und sie auch später wieder bezogen, ging heute sehr schnell trocken, wegen der heißen Sonne, auch den Staub weggefegt und fertig war ich.

 

So, das waren die zwei Wochen. Ist eigentlich gar nicht so viel mehr, als die letzten 2 Wochen. Ich hoffe, ich werde mich zukünftig auf die Sonntage festlegen.

 

Hoffentlich hattet ihr Spaß beim Lesen, bis zum nächsten Mal. Danke noch mal für alle, die meinen Blog lesen.

26.11.13 19:28
 



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