Welch ein interessanter Gedanke: Swedru!!!

 

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Schon März :D Bin Spät :S

So Leute, ich bin wieder da. Und heute ist der 2. März. Verdammt ist ja wirklich schon März. Ui ui, ich muss hier mal in die Potte kommen, sonst denken die anderen schon, warum bin ich so eine faule Socke. Leider, wollte ich schon lange mal wieder schreiben, aber leider funktionierte das Netz nicht, einmal hatten wir schon 20 Stunden tote Leitung, da ging gar nichts mehr. Hmm, kommt vor, ist ja schließlich Ghana.

So dann erzähl ich mal, was in den ..... in den.... wieviele Wochen sind es her? in den heute ist der 2. März und am 28.1. hab ich zuletzt geschrieben, dass macht 4 einhalb Wochen. OH Oh, ich bin wirklich zu spät. Mensch mensch, dann schreibe ich mal was in den 4 einhalb Wochen passiert ist, mal gucken ob ich mich noch erinnern kann.

Also die letzte Woche des Januars, war etwas mehr Sport angesagt, alle Schüler haben nach der Frühstückspause für Volleyball, Fußball, Sackspringen und Eierlauf geübt. Das war gar nicht so einfach, die besten Spieler herauszupicken, damit wir auch an einem Sportfest, das am Freitag stattgefunden hat, gewinnen. Freitag um 4 Uhr morgens wurde ich von Marie geweckt, weil ich keinen Wecker hatte, war natürlich etwas früh für sie, weil sie ja noch 2 Stunden schlafen konnte. Nachdem ich startbereit war, musste ich leider die beiden Hausjungen wecken, die mich zur Schule begleitet haben, weil es um die Uhrzeit noch ziemlich gefährlich war und tatsächlich waren Männer vorbeigegangen, die mich gefragt haben... Oh man, war eigentlich schon halb gruselig. Angekommen, habe ich mich bei den Jungs bedankt und bin dann zur Schule, wo Licht brannte, man waren die noch alle müde, kein Wunder um die Uhrzeit. Nun um 4:45 kam ein Minivan, der uns nach Accra brachte, 3 Stunden Fahrt war das und das schlimmste war, dass der Minivan viel zu klein war, dass jeder sich auf den Schoß genommen hat. Als wir endlich nach einem langen Morgenstau ankamen, war erstmal umziehen angesagt und jede Schule bekam kostenlos Frühstück, man war das lecker. Ein Becher Haferbrei, ein Stück Brot mit Butter und Wasser zum trinken. Um 10 Uhr haben sich alle Schulen in Reihen auf einer großen Wiese aufgestellt, wo jeweils ein Lehrer vor den Schülern stand und dolmetschte. Das sah schön aus. Blinde, Körperbehinderte und Gehörlose waren beteiligt. Der Verantwortlichste für die Veranstaltung hat gesprochen und alle willkommen geheißen. „Mit der Veranstaltung wollen wir zeigen, dass wir Behinderte auch was können und nicht, dass Menschen mit Behinderung nichts können.“ Mit diesem Satz waren alle motiviert. Dann stand auf einmal in der Ecke, die Army Forces oder eine Gruppe von der Bundeswehr, die Maschiermusik gespielt hat, da mussten alle, die Hände runter nehmen. Dann ging der Sport los. Zwei Jungs, ein Bein von einem und ein Bein von anderen wurden befestigt und mussten schnell ans Ziel laufen, waren wir 3.ter. Jippie. Dann 2 Mädels, das gleiche nochmal, wurden 6.ter, nicht schlimm, dass Band war leider verschoben worden. Dann Eierlauf mit einer Limette, sah das lustig aus. Ein Junge und ein Mädchen, somit wurden wir besser. Nachdem war zur Hälfte laufen angesagt, dann in den Sack springen und mit dem Sack ans Ziel, da hat unser Junge den 2. Platz gemacht und das Mädchen hat es als 6.te geschafft. Wir waren jeweils 7 Gruppen. Dann Männergruppe gegen Männergruppe an einem dicken Seil ziehen, war nicht so einfach. Die erste Runde war unentschieden, die zweite Runde gewann die andere Gruppe, leider. Weil wir ja schon außer Puste waren. Hauptsache es hat Spaß gemacht, so hieß auch die Veranstaltung. FUN Games. Anschließend war Pause und dann gab es für alle eine Runde Milchgetränke mit verschiedenen Geschmäckern. Später war Volleyball und da hatte unsere Männergruppe einen drauf gemacht. Mensch, waren die gut. Na endlich gab es Mittag, alle bekamen Nudeln geschenkt. Die Jungs haben nichts gegessen, weil die noch Fußball spielen mussten, das dauerte noch mal 10 min, haben wir verloren. Dann war es endlich vorbei und die Zeit sagte 16Uhr, das war spät. Alle wieder auf die Wiese und jede Schule bekam eine Urkunde, dass sie dabei waren, anschließend wurden die Preise verteilt. Es gab Rücksäcke mit Schulmaterial und Tassen. Nun denn war das so spät, dass wir Abendessen für unterwegs bekommen haben und im Minivan wieder jeder sich auf den Schoß nehmen müsste. Dann hatte es wieder 3-4 Stunden gedauert bis wir Zuhause waren. Zuhause war ich um 21.30 Uhr.

Am Wochenende war nur Schlafen angesagt und chillen, ich war so müde, wegen dem langen Freitag. Wohl verständlich oder?

Die nächste Woche war nicht so spannend. Montag nach der Schule hab ich auf die Oberstufe gewartet und hab mit denen ein bisschen gequatscht und haben ein paar Probleme genannt, was die so gerne haben wollen. Zum Beispiel mit dem Schulbus alle nach Hause bringen, weil es für die kleinen auf der Straße ziemlich gefährlich ist, weil die ja nichts hören, wenn ein Taxi hupt und der einfach weiter fährt. Hier in Ghana gibt es leider keine Geschwindigkeitsgrenze. Die Taxifahrer sollen wirklich Rücksicht nehmen, auf die Fußgänger. Ghana hat auch keine Fußgängerzonen, in den Hauptstädten wie Accra und Kumasi haben welche, aber bei kleinen Städten und Dörfern muss man echt Acht auf sich nehmen. Früher ist schon mal eine Gehörlose überfahren worden, dass war nicht so toll. Diesmal gibt es im Radio immer wieder Hinweise, dass die Autofahrer vor Menschen Acht geben müssen, vor allem auf Blinde und Gehörlose. Dann wurde das Problem angesprochen, dass viele Schüler über eine Stunde nach Hause fahren müssen, dass sie unbedingt in der Schule schlafen wollen oder in ein Internat untergebracht werden wollen. Das Problem ist natürlich das Geld. Viele kleine Probleme... wie zum Beispiel, dass sie bei dem Sportfestival viele Schüler gesehen haben, die Hörgeräte tragen und wirklich fast alle, da war ich selbst erstaunt. Fast 3. hatte ein Hörgerät oder zwei. Es war wirklich erstaunlich. Und die wundern sich, warum die keine bekommen haben. So verging der Nachmittag.

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag gingen so schnell um wie Wasserfälle. Freitag bekam ich Besuch, besser gesagt, die Schule bekam Besuch von meiner sogenannten Chefin von meiner Organisation und ihrer Kollegin und die Schulleiterin hat die beiden allen Lehrern vorgestellt und die freuten sich, willkommen zu sein. Nach der Schule durfte ich etwas früher gehen, um mit den beiden mein Zuhause zu zeigen und später war ich mit denen auf den Markt, weil die gerne ein paar Stoffe kaufen wollten und dann hab ich meine Gastmama vorgestellt, die ja selbst Stoffe verkauft. Anschließend hab ich die beiden zum Trotro Bahnhof gebracht, damit die zurück nach Winneba fahren, wo die dort ihre Unterkunft gebucht haben.

Samstag war ein spontaner Tag. Ich wollte mich um 10 Uhr mit einem Schüler treffen, der war leider nicht am Treffpunkt, hab einige Minuten später seinen Bruder getroffen, der meinte, der wäre auf der Farm und er gehe in die Schule auf einem Gehörlosentreff, da war ich sehr neugierig, da musste ich leider mal hin. Dort traf ich einige Schüler von der Schule und viele neue Gesichter, die alle schon arbeiten. Das war eine wirklich große Überraschung und die anderen haben sich auch gefreut, dass ich selbst Hörprobleme habe. Als alle versammelt waren, wurde das Thema „Betteln“ angesprochen, wo erzählt wurde, dass Bettler gefährlich sind und das wir sind betteln sollen, weil es auch gefährlich ist. Dann wurde eine wahre Geschichte erzählt, die sehr traurig ist. Ein Mädchen hat damals gebettelt und wurde von Männern angegriffen und vergewaltigt, es war nicht schön sowas zu hören, aber es war gut, als sie sagten, dass wir es nicht tun sollten. Die eine Frau, für den Bezirk Agona West, also für den Westen Swedru verantwortlich ist, hat gesagt, dass sie einige Gehörlose aufnehmen, die nicht in die Schule gegangen sind und mit einem Alter von 30 unterrichtet wird und die Stärke verstärkt wird. Also zum Beispiel der kann Zeichnen oder Malen, der kann Zeichner oder Maler werden. Das ist wirklich mutig. Alle werden informiert, dass betteln falsch ist. Es war ein interessanter Mittag. Sonntag war Wäsche & Aufräumen angesagt.

Die nächste Woche war auch schnell. Dienstag nach der Schule in die Stadt, kurz neue Produkte gekauft, wie Shampoo und so ein Krimskrams, was man so braucht. Am Wochenende am Samstag war ich mit 3 Freiwilligen in Winneba einfach mal das Wasser genossen und bisschen braun werden, am Nachmittag im Restaurant eine Pizza bestellt und den Käse genossen. Hier ist man leider kaum Käse, weil der so arschteuer ist.

Die nächste Woche war nichts Interessantes in der Schule. Am Wochenende war ein Erlebnis. Cape Coast und Elmina. Samstagmorgen mit 4 Mädels nach Cape Coast zum Castle und haben uns die Burg angeguckt. Im Museum rumgestöbert und paar englische Texte gelesen, was alles hier auf der Burg passiert ist. Wo Schiffe gelandet sind und von anderen Ländern Waffen mitgebracht wurden, die die Einheimischen gar nicht kannten. Die wurden im Museum ausgestellt. Wie Pfeil und Bogen aussahen und alle möglichen Waffen. Dann gab es eine Führung, wo uns gezeigt wurde, wo die Sklaven untergebracht worden sind und welche Aufgabe die hatten, wo gekocht wurden, wo die Sklavinnen unterbracht worden sind, das über die Sklavenarbeit eine Kirche stand. Es war interessant zu sehen, wie die Räume gebaut worden sind. Nach der Tour zum Gästehaus, zwischendurch am Strand spazieren gegangen. Dann erstmal alle eine Runde geduscht und haben Essen bestellt. Anschließend feiern gegangen. Am nächsten Morgen alle nach Elmina mit dem Taxi und haben dort das Castle angeschaut. Es war ein bisschen anders gestaltet, war alles etwas kleiner und hat mit dem Castle in Cape Coast eine Verbindung. Der Anführer oder wie es in alten Zeiten hieß, hatte wirklich tolle Zimmer und mit echtem schönem Holz, dagegen die Sklavenräume ziemlich verdunkelt, die immer von oben von den größeren beobachten worden sind. Die Aussicht aufs Wasser war schöner. Und man konnte das Castle von Cape Coast sehen. Nach der Besichtigung ging es zurück nach Cape Coast und Mittag wurde in einem Vegetarischen Restaurant gegessen. Einen richtig guten Salat mit dunklem Brot, satt. Später zur Station und nach Agona Swedru.

Und die letzte Woche, dass jetzt diese ist, wo morgen, schon eine neue Woche anfängt, ist auch schon vorüber. In dieser Woche war nur dreimal Waschen und zweimal Volleyball am Nachmittag angesagt. Der Rest war ausruhen, weil das Wetter heißer wurde und keine Möglichkeiten für Aktivitäten gabs. Dieses Wochenende auch nur Waschen und ausruhen angesagt und das war auch nötig. Ich hoffe, ich habe euch diesmal nicht so gelangweilt, weil es nicht so viel zu erzählen gab, bei so vielen Wochen. Bis zum nächsten Mal. Ciao

2.3.14 19:41


Der Januar endet...

Der Februar kommt nahe und bald habe ich die Hälfte vom Jahr geschafft, wahnsinnig oder?

Diesmal gibt es wieder ein wenig mehr zu erzählen.

Die erste Schulwoche ging planmäßig voran. Am Wochenende kam Marie von ihrer langen Reise zurück und wir haben uns gegenseitig alles erzählt, was in den letzten Wochen so passiert ist. Am Sonntagmorgen haben wir versucht zu joggen und einige Strecken zu finden. Sonntags sind die Straßen ziemlich leer und das war dann auch nicht so anstrengend auf Autos aufzupassen. Nach einer halben Stunde waren wir wieder zuhause und unser Frühstück stand da brav auf dem Tisch.

Die zweite Schulwoche ging bergauf und der Unterricht fing langsam den Rhythmus zu kriegen. Da habe ich mir ein paar Schüler vorgenommen und einzeln mit Ihnen ein paar Wörter durchgenommen, ob sie es überhaupt buchstabieren können, dass war wirklich nicht so toll. Die hatten es nicht gewusst. Ich hab erstmal Fragen gestellt wie, „How are you?“ und dann sollten sie mit „I am fine“ antworten. Die haben nur „fine“ geantworten. Dann habe ich es ihnen erklärt wie es richtig geht. Dann habe ich mit der Frage „How old are you?“ angefangen und das haben sie nicht begriffen, weil sie mit „I am fine“ antworteten. Dann habe ich mit dem Wort „old“ ein bisschen wie ein Opa geschauspielt, damit sie eine Vorstellung hatten, was ich eigentlich damit meine. Das haben sie auch verstanden und sagten nur ihrem Alter. Stellte ich noch mal die gleiche Frage noch mal und antworteten mit dem Alter z.B. „13“. Ich hab mich als Beispiel genommen und gesagt „I am 21 years old.“ Dann habe ich jedes Wort von den Fragen, ausgefragt, wie es buchstabiert wird, damit sie es auch lesen können und das haben sie auch geschafft. Ich muss sagen, dass ist es echt anstrengend. Ein Mädchen aus der 6. Klasse konnte ich gar nicht helfen, ich habe ABC aufgeschrieben und sie sollte es abschreiben, hat es getrennt in verschiedenen Stellen auf dem Zettel geschrieben. Da ist mir eingefallen, erstmal zu gebärden und gefragt, was sie so weiß. Das einzige Wort was sie super schnell und gerne wiederholt ist „Cat“. Cow, Car, Dog kann sie auch noch. Mit dem Wort „mother“ habe ich angefangen, als sie das alles von selbst buchstabieren konnte, habe ich mit dem Wort „father“ weiter gemacht und als sie damit durch war, habe ich das Wort „mother“ zurückgeholt, aber das war wieder aus ihrem Kopf verschwunden. Deswegen werde ich mit ihr in nächster Zeit erstmal das Alphabet beibringen und das richtig schreiben.

Am Freitagmorgen war ich erstmal joggen und ich bin gestolpert und habe mir eine Stellen gerammt und mein Schneidezahn wurde nach hinten verschoben. Tat ein wenig weh, aber es ging wieder. Hab die Schule abgesagt, damit ich mich ein wenig ausruhen konnte.

Am Montagmorgen um 3 Uhr brachte mich Jennifer und die beiden Hausjungen zum Bus Richtung Kumasi. Ich kam um 11 Uhr in Kumasi am „Tech“ aus, wo gegenüber die Uniklinik stand, wo meine Betreuern Lena, die das Seminar leitet, auf mich wartete. Überraschenderweise gab es eine Zahnarztpraxis und der Zahnarzt richtete mein Zahn wieder und super ging es mir. Ich war so glücklich, dass es möglich war. Lena war selbst überrascht. Hab ich noch ein paar Medikamente bekommen und weiter ging es.

Mit dem Trotro fuhren wir zu einem Gästehaus, wo auch das Seminar stattfand. Als gegen Mittag alle Freiwilligen von kleinen Organisationen ankamen, haben wir uns in der Runde vorgestellt, uns den Seminarplan für die Woche angeschaut und dann gab es eine Runde Käse aus Deutschland, man war das eine Überraschung. Hier in Ghana gibt es kaum Käse, es sei denn man fährt extra 2 Stunden nach Accra und kauft für 12 Cedi (ca.5 Euro) Käse, was wirklich teuer ist.

Die Reihenfolge des Seminarsplans hab ich vergessen, aber ich sag mal so grob, was mir noch so einfällt oder was so passen könnte.

Am Dienstag dürfte jeder Freiwillige sagen, was ihm an der Schule, Zuhause bei der Gastfamilie oder unterwegs so nervt. Später hat man sich in 2er Gruppen gesetzt und jeder dürfte 45 min seine/ihre Probleme äußern und nach Lösungen suchen.

Am Mittwoch hat jeder in der Runde über sein Bild was er mitgebracht hat eine Geschichte erzählen. Ich hatte das Bild von der Hochzeit meiner Gasthalbschwester und hab die Unterschiede von Deutschland und Ghana aufgezählt. Nachmittags haben wir ein Spiel gespielt, wo nicht geredet werden dürfte. Es waren 4 Gruppen und in jeder Gruppe war ein Zettel wo die Regeln eines Würfelspiels draufstanden, in jeder Gruppe waren andere Regeln, aber das wussten die Gruppen untereinander nicht. Dann wurden uns die Zettel aufgenommen und durften spielen, als alle fertig waren, sind die besten einen Tisch weitergegangen und da war das Problem, dass der neue Spieler der neu dazugekommen ist verwirrt war, was wir eigentlich spielen, dann haben wir versucht dem Spieler stumm zu erklären, was die Regeln sind. z.B. haben wir die 2 gezeigt und auf die nächste Person gezeigt und verneint mit einem Händeschütteln und der nächste dürfte dran sein, bedeutet so wie aussetzen, der Spieler hatte es gecheckt und wir dürften anfangen. Das nächste Problem war, welcher Spieler fängt an, dass war der Spieler mit dem längsten Haaren, bei den anderen Gruppen war es schwieriger, da war die Regeln, der Spieler mit den hellblonden Haaren fängt an. So ging es 3 Runden und dadurch haben wir die Interkulturelle gelernt.

Am Donnerstag nach dem Frühstück ging es zur Kakaofarm, da war eine Menge zu sehen, aber das haben wir anders erwartet. Zuerst sahen wir was, was überhaupt nichts mit Kakao zu tun hatte. Es war eine kleine Fabrik das Außen stattfand, wo nur Dach drüber ist. (Fotos folgen) Da konnte man sehen wie man eigentlich Stoff herstellt. Es wurde richtig dünn gestrickt. War sehr interessant zu sehen, wie fix sie mit ihren Händen sind. Später waren wir auf der Kakaofarm aber das war keine Farm sondern nur eine kleine Fläche wo Kakaobäume standen. Wir hatten eine riesige Fläche Kakaoanbau erwartet. Unter den Anbau saßen wir in einer Runde auf Stühlen, wo uns erklärt wurde, wie lange die wachsen, was damit produziert wird, wo es sie erst hinschicken und und und.

Am Nachmittag wurde über Schokolade gesprochen und das war wirklich nicht mein Thema, weil ich keine Schokolade mag. Die haben alle ihre Augen zu gemacht, außer ein veganisches Mädchen und ich, und haben 3 Kostproben gemacht und durften raten, was das für eine war. Einmal war es die Schokolade von Real „Tip“, dann die ghanaische Schokolade und einmal eine teurere.

Freitag war der letzte Seminartag und haben unsere Zukunftspläne nach dem Freiwilligendienst genannt, einige wussten nicht, was sie nach dem Jahr machen wollen, einige wollten weiterreisen, einige studieren weiter und einige wollen mit einer Ausbildung anfangen oder studieren. Dann gab es eine Runde jeder selbst, wo jeder 2 Blätter, wo zum Beispiel drauf stand „Das soll so bleiben“ oder „Davon werde ich keine Angst mehr haben“ und jeder dürfte jeder für sich alles aufschreiben, was ihm so einfällt. Dann gab es noch ein paar Gruppenspiele und später zogen sich alle hübsch an und wir gingen aus.

Nach 45 min Trotrofahrt gingen wir ein Restaurant, wo alle schön richtig gutes Essen bestellt haben. Ich habe einen doppelten Chicken Burger bestellt und das war sau lecker.

Samstagmorgen nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns und alle fuhren nach Hause, um 13 war ich an der Busstation und nach 6 einhalb Stunden kam ich gut Zuhause an.

Sonntag war erstmal waschen und ausruhen angesagt.

Diese Woche ist wieder Schule angesagt und habe mir bis jetzt schon 3 Schüler vorgenommen. Einige hatte ich mir vor 2 Wochen vorgenommen und die haben es wieder vergessen, was ich ihnen beigebrach haben. Das einzige was sie noch wissen, ist „I am fine.“ zu sagen statt „fine“. Diesmal habe ich erstmal das Alphabet mit ihnen vorgenommen, groß und auch kleinschreibung. Montagmorgen war kleines Meeting, worum es ging, dass es ein Buch geben wird, wo sich die Lehrer auch eintragen, wenn sie in der Zwischenzeit in die Stadt gehen und sich was besorgen oder erledigen müssen. Dann wurde besprochen, dass in nächster Zeit der Minister kommt und sich den Unterricht jeder Klasse anguckt, wie der Lehrer die Schüler unterrichtet. Ein Punkt gab es noch, dass die Examen pro Fach fertig geschrieben werden statt in der Mitte Pause zu machen und die Examen von Montag bis Freitag laufen, also jeden Tag zwei Fächer, statt Montag bis Montag. Das waren so einige Informationen.

Heute ist Dienstag und morgen ist schon wieder die Hälfte der Woche um. Ich muss echt sagen, das Schwitzen wird auch immer mehr, hehe. Ich hoffe, ich hab eurer Interesse ans weiterlesen geweckt und konnte euch eine Freude machen. Bis zum nächsten Mal

 

 

28.1.14 20:42


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